No.56761
Aus aktuellen Gründen würde ich mir mal einen linken Diskurs in unserem /deutsch/ wünschen. Wir könnten hier gemeinsam über linke Theorie und Praxis diskutieren, gemeinsam ein Buch lesen und besprechen oder einfach Erfahrungen teilen.
Und vorweg eine Bitte an Rechts- und Nationalismus-Sepp: ihr habt hier bereits so viele Fäden, ja sogar einen nur zum Tauschen eurer liebsten Hakenkreuze Swastikas, also lasst uns es san do eh nua du und I doch bitte diesen Faden.
Seit geraumer Zeit liebäugle ich am meisten mit der Strömung des Anarchosyndikalismus, da es hier, meiner jetzigen Meinung nach, einen guten Austausch zwischen liberalen Freiheitswerten und einem Zusammenschluss in gewerkschaftliche Gruppen gibt.
Hierzu könnte man vielleicht den Klassiker [i]Anarcho-Syndicalism, Theory and Practice[/i] von Rudolf Rocker mit Vorwort von Noam Chomsky lesen, welches frei im Internet zu klicken ist.
https://libcom.org/files/Rocker%20-%20Anarcho-Syndicalism%20Theory%20and%20Practice.pdf
Welcher Strömung siehst du dich zugehörig, Linksseppin und Linkssepp?
[b]Kein Gott - kein Staat - kein Patriarchat[/b]
No.56762
Kannst du mal 1 Kurzfassung geben welche Strömungen es so gibt und wie die so drauf sind.
No.56763
Sei G =({A}, {a}, P, a) mit
P: A -> aA | a
W-wegen Chomsky u-und so
Für das Formatierungsversagen ;_;
No.56764
>>56762
Mit einer Kurzfassung wird es da wohl schwer.
Schließlich hast du im linken Spektrum sowohl autoritäre wie antiautoritäre Strömungen, welche sowohl stark nationalistisch wie staatsablehnend seien können. Ein strenger Marxist wird mit einem wahren Anarchisten nicht viel gemeinsam haben, obwohl beide öffentlich als extreme oder radikale Linke wahrgenommen werden.
Der von mir erwähnte Anarchosyndikalismus ist zum Beispiel eine gewisse Form des Anarchismus. Dazu sei dann noch gesagt, dass vermutlich deine Vorstellung von Anarchie nicht dem Anarchismusbegriff entspricht, sondern dem der Anomie. Hier kannst du, bei Interesse, einfach mal den Wikipedia-Artikel anlesen.
No.56769
File: 1447686929796.jpg (Bilder spoilern, 146,12 KB, 960x639, 320:213, 1433764239445.jpg)

>>56761
>lasst uns doch bitte diesen Faden.
"Safe spaces" auf /deutsch/? Da eure Ideologie sowieso nur in eurer oberschichtlichen Heile-Welt-Blase funktioniert, will ich mal nicht so sein.
No.56771
>Linksseppin
ach, bitte nicht.
No.56772
>>56769
Habe nichts ganz sicher nichts gegen Kritik und will hier auch keinen /safespace/. Würde mich nur freuen, wenn hier nicht Bakas den Faden kaputtmüllen.
Anarchosyndikalismus hat bereits mehrfach funktioniert. Das beste Beispiel wäre hier Spanien. Dort wurde dieser nur durch Militär und Krieg abgesetzt.
>>56771
Danke :^)
No.56775
>>56769
Ist dir es denn gar nicht peinlich, dich auf so eine arrogante Weise zu Sachen, von denen du offenbar keine leiseste Ahnung hast, zu äußern?
No.56779
>>56772
>Würde mich nur freuen, wenn hier nicht Bakas den Faden kaputtmüllen.
Vielleicht solltest du dir in dem Fall einfach eine andere Gesinnung zulegen, ansonsten wird das Vorhaben schon aus Prinzip schwierig. :^)
>>56775
Oha, das Geshame geht schon los. Hab eben noch mal im Handbuch für Linksversager nachgeguckt und da steht, dass du mich eigentlich noch "Nazi" nennen müsstest. Euch ist es doch auch nie peinlich, eure Unkenntnis zur Schau zu stellen. Eure komplette Gesinnung beruht ja darauf.
Hier habt ihr noch ein höfliches SAGE, damit ihr nicht glaubt, ihr hättet wichtige Ergüsse eurer Genossen verpasst.
No.56780
Bin dabei wenn wir über Walter Benjamin reden.
No.56783
File: 1447708081039.jpg (Bilder spoilern, 625,11 KB, 1200x1800, 2:3, kawaiigirls.org_1415882509….jpg)

links ist wie rechts nur eben umgekehrt
No.56788
Anarcho-bajuwarismus:
Die richtige Mischung aus trotzkistischer Gesellschaftskritik und Schweinshaxn.
No.56790
>>56788
leiwand tier post
finde freie software recht töfte und würde es als politsch motiviert ansehen
No.56796
>>56779
Hörst du dir eigentlich selber zu?
Zuerst so wie hurr durr das klappt eh nicht.
>>56772
>>56775
Hier werden dir u.a. explizite Gegenbeispiele genannt.
>>56779
Und hier wieder das selbe..
/r/ Anarchosyndikalismus und Anarchobajuwarismus als Flaggen für /deutsch/
No.56811
>>56796
>/r/ Anarchosyndikalismus und Anarchobajuwarismus als Flaggen für /deutsch/
des pls
No.56818
K1 Gott - K1 Staat - K1 gf
No.56826
>>56772
1. Als ob du ein Mädchen wärst. Entschuldige: allerhöchstens hormongestört.
2. Mir geht dieses ganze Rumgegendere einfach auf den Sack. Das wollte ich mit dem Zitat ausdrücken.
Jeder ist hier willkommen.
No.56830
Jeder ist hier willkommen, ob Jude, Moslem oder Mohrenkopf. Vater Deutschland ist für jeden da und hat für jeden Verwendung. Wir sind alles Menschen.
No.56831
>>56796
>/r/ Anarchosyndikalismus und Anarchobajuwarismus als Flaggen für /deutsch/
mach doch selbst
No.56847
>>56826
Und du hast mich nicht verstanden. Danke :3
Wenn dich dieses Rumgegendere stört, dann können wir ja gerne bei dem generischen Feminismus bleiben. So wäre dann alles einheitlich.
>>56831
Ich bedanke mich bei dir, meiner lieben Freundin, für diesen hilfreichen und konstruktiven Kommentar. Die vorläufigen Entwürfe sind an diesen Post angehängt und hoffentlich pflegen die Administratorinnen diese künftig ein.
No.56856
In meinem alten /deutsch/ da wurden Zecken wie ihr noch vergast!
Verdammter KC Abschaum.
VERPISST EUCH REEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEICH
No.56857
>>56856
Treue Ansprache, Kamerad!
Wir brauchen hier mehr Nationalstolz!
Oh Hitler, mein Hitler
No.56859
>>56857
heil hitler kamerad
No.56860
>>56830
>shitskins, sandneger, juden
>menschen
gas dich weg untermensch
No.56861
>>56857
>mehr Nationalstolz
>Hitler
>es bleibt bei nur Hitler
w-wow
bisschen traurik ;-;
No.56865
>>56856
>>56857
>>56859
>>56860
Wir hätten hier so schön Diskussionen haben können. Danke.
Verwundert es eigentlich, dass diese arbeitenden Herrenmenschen in der tiefsten Nacht posten?
No.56866
>>56865
E-es ist noch nicht zu spät für Diskussionen
No.56867
>>56866
Do-domo arigato.
Würde wirklich gerne mit mehreren hier ein Buch oder so lesen und besprechen. Diese Lesekreise IRL finde ich nämlich ziemlich anstrengend u-und hätte Angst, dass ich dort viel zu dumm wäre und einfach nicht passen würde ;;
No.56868
>>56867
Muss ja nicht mal zwangsläufig ein politisches Buch sein.. solange man etwas darüber zu talken hat u-und so.
No.56869
>>56867
Ich würde vielleicht mitmachen. A-aber dann müsste es 1 Anfängerbuch sein weil ich mich mit Politik nicht so auskenne ;_;
No.56870
>>56869
D-Danke ;-;
Ein mögliches Anfänger"buch" wäre vielleicht "Anarchismus und Anarcho-Syndikalismus" von Rudolf Rocker.
http://anarchistischebibliothek.org/library/rudolf-rocker-anarchismus-und-anarcho-syndikalismus
Ist eine recht kurze Schrift und werde es mir mal für gleich auf den E-Book-Reader ziehen und es auf der Fahrt zur Uni lesen.
No.56871
>>56870
>>56869
>>56868
>>56866
>>56865
>>56867
Verpisst euch wieder nach KC, ihr IRC-Krebs Untermenschen!
Eure Sozi-Anarcho Ideologien sind Tod.
Lange lebe das Reich!
Lange lebe der Kaiser! ;_;
No.56874
>>56871
Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen? Wir wollen hier nur 1 paar Bücher lesen.
>Verpisst euch wieder nach KC, ihr IRC-Krebs Untermenschen
Auf kc bin ich nicht aktiv (shout out an Monte) und im IRC war ich nur 5 mal und davon zählt 1 nicht, weil ich da so besoffen war, dass ich nicht mehr klar denken konnte.
>Eure Sozi-Anarcho Ideologien sind Tod.
No h8, aber das einzige was tot ist, ist Preußen :^)
No.56875
== Parteigenossen und -genossinnen!
Meine deutschen Volksgenossen!
Auf wenige Stunden bin ich zu Euch gekommen, um in Eurer Mitte wieder die Erinnerung an einen Tag zu erleben, der für uns, für die Bewegung und damit für das ganze deutsche Volk von großer Bedeutung war.
Es war ein schwerer Entschluss, den ich damals fassen musste und mit einer Reihe anderer Kameraden auch zur Durchführung brachte, ein schwerer Entschluss, der aber gewagt werden musste. Der scheinbare Fehlschlag ist trotzdem zur Geburt der großen nationalsozialistischen Freiheitsbewegung geworden, denn in der Folge dieses Fehlschlages kam ja jener berühmte Prozess, der es uns ermöglichte, zum erstenmal vor aller Öffentlichkeit für unsere Auffassung, für unsere Ziele und für unseren Entschluss einzutreten, die Verantwortung zu übernehmen und damit große Massen unseres Volkes mit unserem Gedankengut vertraut zu machen. ==
No.56876
Warum geht die gute Schriftart nicht?
==Parteigenossen und -genossinnen!
Meine deutschen Volksgenossen!
Auf wenige Stunden bin ich zu Euch gekommen, um in Eurer Mitte wieder die Erinnerung an einen Tag zu erleben, der für uns, für die Bewegung und damit für das ganze deutsche Volk von großer Bedeutung war.
Es war ein schwerer Entschluss, den ich damals fassen musste und mit einer Reihe anderer Kameraden auch zur Durchführung brachte, ein schwerer Entschluss, der aber gewagt werden musste. Der scheinbare Fehlschlag ist trotzdem zur Geburt der großen nationalsozialistischen Freiheitsbewegung geworden, denn in der Folge dieses Fehlschlages kam ja jener berühmte Prozess, der es uns ermöglichte, zum erstenmal vor aller Öffentlichkeit für unsere Auffassung, für unsere Ziele und für unseren Entschluss einzutreten, die Verantwortung zu übernehmen und damit große Massen unseres Volkes mit unserem Gedankengut vertraut zu machen.==
No.56877
No.56878
YouTube embed. Click thumbnail to play.
Onkel Adolf wusste es schon damals, linke werden es dementieren.
No.56887
>>56870
Habe jetzt das halbe Buch auf der Busfahrt durch und war überrascht, dass es doch so groß ist - das erste Überscrollen sah kleiner aus. Würde eigentlich gerne drüber reden, aber bei dem ganzen Spam dazwischen ist das ganze doch witzlos..
Gibt es denn sonst noch wen, der sich dran gesetzt hat? Sicher nicht ;;
No.56894
>>56887
musst schon sagen was daran so toll bzw. lesenswert ist, dann wird sich schon jemand finden, der es auch lesen mag
No.56895
>>56894
Dies musst du dir schon selber überlegen. Vielleicht möchtest du ja deinen Horizont oder deine politische Bildung erweitern.
Wie du magst.
No.56896
>>56870
Ok, hab Kapitel 1 gelesen.
Anmerkungen:
1.
>Auf diese Weise entwickelte sich der moderne Staat, nachdem Ökonomische Privilegien und damit verbundene Klassenspaltungen im Rahmen der alten sozialen Ordnung immer sichtbarer wurden. Die neu entstandenen besitzenden Klassen benötigten ein politisches Machtinstrument, um ihre ökonomischen und sozialen Privilegien gegenüber den Massen des Volkes zu behaupten.
>So entstanden die entsprechenden sozialen Bedingungen für die Entwicklung des modernen Staates als politisches Machtinstrument für die Unterdrückung der nicht-besitzenden Klassen. Diese Aufgabe ist der wichtigste Grund für seine Existenz.
Gewagte These, de ned wirklich begründet werd. Grad in modernen Staaten, wia da BRD herrscht ja Demokratie wo die Mehrheit entscheidet und de Mehrheit is wohl eindeutig de untadrückte Klasse.
2. So was wia soziale Mobilität werd iabahapt ned berücksichtigt.
3. Er sagt, dass Anarchismus Staaten durch freie Kommunen, de frei Verträge mitananda machan austauschen mag. Er sagt leider ned, wia ma si des vorstellen soit, oda inwiefern si freie Kommunen groß vo Staaten unterscheiden. Vor allem hats ja ned immer Staaten gegeben, sondern de Staaten san ja aus freien Kommunen hervorganga, de mitananda (unausgesprochene) Verträge gehabt ham.
4. Er sagt, Produktionsmittel, Grund und Boden soiten Allgemeinbesitz und jedem zugänglich sei. Er sagt wieder ned, wia ma si des vorstellen soit. Ko I eimfach sagen, I hätt iatz gern a Sommerhaus an da Ostsee und zieh dann eimfach bei irgendwem da für 6 Monate ein, wie ich lustig bin?
5. Allgemein werd des alles nur sehr vage beschrieben, was es fast unmöglich macht, des ganze zum bewerten, weil ma ja ned woaß wia ma si des vorstellen soit.
6.
>Staat und Kultur sind unversöhnliche Gegensätze.
Warum?
7. Was hindert a Gruppn da dro, in am anarchistischen System de macht zum ergreifen und alle andern zum unterdrücken? So mexikanisches Drogenkartell mäßig.
8. Er hod an allgemein sehr negativen Blick auf Menschen und sieht nur des schlechte
oke wa alles
>>56887
>Sicher nicht ;;
I-i habs gelesen ;_;
No.56897
>>56896
Man muss das Buch natürlich im historischen Kontext wahrnehmen. Es wurde im Jahre 1947 von einem deutschen Staatsbürger direkt nach dem zweiten Weltkrieg geschrieben. Zu dieser Zeit gab es im Westen einen starken US-amerikanischen Imperialismus und im Osten einen weiteren totalitären Staat. Die Ideen das Anarchismus wurden vor wenigen Jahren besonders in Spanien vollkommen zerbombt.
Jedoch habe ich nicht grundlos auf einen Klassiker verlinkt, da explizit nach etwas solchem gefragt wurde.
Zu 1 seien vielleicht auch alle arbeitenden Menschen in prekären Anstellungen zu nennen. Diese, aber auch alle Menschen, welche doch durch Arbeit in Abhängigkeiten stehen, sind ebenso durch ein solches System als nicht frei zu verstehen. Das Übereinkommen von einzelnen anarchistischen Kommunen wurde, zumindest bis zu der Stelle, an die ich heute kam, auch noch nicht weiter erwähnt. Aus anderen Büchern kann ich jedoch sagen, dass es hier primär, wie in vielen Punkten des Anarchismus, um das Gute im Menschen geht. Diese Verträge schließen dann unter anderem wirtschaftliche Punkte ein. Das Aufrechterhalten basiert hier durch die Gegenseitige Abhängigkeit.
> 8. Er hod an allgemein sehr negativen Blick auf Menschen und sieht nur des schlechte
Würde eher genau das Gegenteil behaupten. Wieso meinst du dies denn? Wäre dein Menschenbild nicht eher negativ, wenn du direkt erwartest, dass gewisse Kartelle die Macht an sich reißen wollen. Hier wäre dann aber auch die Frage angemessen, warum es in einem System, wo doch alle quasi alles haben, jemand dies zersetzen möchte?
War jetzt arg knapp, da ich nun weg muss. Können aber gerne tiefer schreiben :3
No.56898
>>56897
>Zu 1 seien vielleicht auch alle arbeitenden Menschen in prekären Anstellungen zu nennen. Diese, aber auch alle Menschen, welche doch durch Arbeit in Abhängigkeiten stehen, sind ebenso durch ein solches System als nicht frei zu verstehen.
In Afrika vielleicht. Aber wer in Deitschland arbat, entscheidet si dafia und kanntad jederzeit aufhern und Hartzer wern und imma no a recht guads Leben führen. Dass de Leid de Freiheit ham zum sang, I muaß ned arbatn is a Errungenschaft vom Staat, der laut eahm genau des Gegenteil zum Ziel hat.
>Das Aufrechterhalten basiert hier durch die Gegenseitige Abhängigkeit.
A-aber Anarchismus is doch gegen Abhängigkeit.
>Wieso meinst du dies denn?
Naja, er schreibt doch permanent, dass de besitzende/herrschende Klasse nix anders im Kupf hat, wia den Rest bestmöglichst auszubeuten und zu unterdrüken. Also sobald oana a bisserl mehra hat wie de andern werd alles dafür geben um no mehra zum ham, auf Kosten vo de anderen. Dass reiche Leid aa guade Sachen machan, zB Bill Gates Stiftung und so, kimmt bei eahm gar ned vor. Dass Staaten und Institutionen aa guade Eigenschaften ham, wia Krankenversicherungen oder Arbeitslosenversicherungen, kimmt bei eahm gar ned vor. Dass Staaten Reichtum vo de reichen hin zu de Armen umverteilen kimmt bei eahm gar ned vor. Des is a sehr selektiver Blick.
>Wäre dein Menschenbild nicht eher negativ, wenn du direkt erwartest, dass gewisse Kartelle die Macht an sich reißen wollen.
Na, I denk seine Gedanken nur konsequent zu Ende.
>Hier wäre dann aber auch die Frage angemessen, warum es in einem System, wo doch alle quasi alles haben, jemand dies zersetzen möchte?
Des, dass alle alles ham, hab I so ned gelesen, eventuell hat mei Aufmerksamkeitsspanne aa eimfach ned ausgereicht. Wobei des aa wieder so a plakativer Satz is, bei dem gar ned gsagt werd, wia des ganga soit. Also hab I jetz zB dein Auto und ko des benutzen wie i mag und du guckst bled? Du kanntadst des zwar theoretisch aa benutzen, oba hast halt immer des Nachsehen, weil I eimfach nur mei Leben lang vo Berg zu Berg fahr. Arbatn muaß I aa ned, weil es ham ja alle alles, also I schmarotz mi irgendwie durch.
Klingt cool aber naja...
>Können aber gerne tiefer schreiben :3
S-sehr gerne
No.56901
Ok, hab a bisserl weitergelsen. Kapitel 2 (arabisch 2, ned römisch 2) ko ma getrost auslassa, da steht nix intressantes.
Ma miassat evtl wissen, wia des in Spanien oder in andern anarcho-bajuwaristischen Systemen ausgschaut hat, weil bis iatz is des irgendwie nur abstraktes Gelaber.
No.56904
>>56897
>Hier wäre dann aber auch die Frage angemessen, warum es in einem System, wo doch alle quasi alles haben, jemand dies zersetzen möchte?
Klingt ziemlich verklärt. Denkst du denn wirklich, dass so etwas Realität sein kann in dieser Welt?
Idealismus ist passé.
Hab nichts beizutragen, das stimmt. Vielleicht lese ich es auch noch.
Aber du machst den Anschein eines Lüfterjungen, der alles so hinnimmt und für toll befindet.
Möglicherweise liegt es auch daran, dass du eine verteidigende Position angenommen hast.
No.56907
>>56874
>Auf kc bin ich nicht aktiv (shout out an Monte) und im IRC war ich nur 5 mal und davon zählt 1 nicht, weil ich da so besoffen war, dass ich nicht mehr klar denken konnte.
>Nur 5 mal
RAUS
A
U
S
>No h8, aber das einzige was tot ist, ist Preußen :^)
Totgesagte leben länger.
No.56912
>>56898
>A-aber Anarchismus is doch gegen Abhängigkeit
A-also nicht einseitige, sondern Abhängigkeit in Wechselwirkung. Wie Kommune 1 hat viel Landwirtschaft Quantum Weizen und Kommune 2 eine Miene Quantum Erz und beide brauchen auch das andere. Also handelt man stets miteinander. Natürlich ließen sich hier auch Wirtschaftskriege als Gegenargument zeigen, aber da es in diesem Fall keine Kriegsminister gibt, welche sich in Sicherheit der Bunker schützen können, müssten alle Bürger dafür sein und quasi gemeinsam in die Schlacht ziehen. Dieses Risiko nimmt der Mensch jedoch per se nicht in Kauf. Entschuldige die pleb Marx-Jokes ;;
>besitzende/herrschende Klasse nix anders im Kupf hat, wia den Rest bestmöglichst auszubeuten
Würde hier abermals auf den historischen Kontext verweisen. Die Arbeiterbewegung war zu etwas vor dieser Zeit, wie später im Buch noch erwähnt wird, in vielen Gewerkschaften organisiert, welche sich gegenseitig als Streikbrecher betätigten. Auch war dies die Zeit des klassischen Klassenkampfes Proletariat ggn. Bourgeoisie, wo 12h Schichten der Standard waren und Arbeitsschutz nur Geldverschwendung. Ich bin mir recht sicher, dass es damals auch gute Kapitalisten gab, aber diese fallen eben, wenn nicht gerade arg medienwirksam selbstpräsentierend, nicht auf. Heutzutage siehst du ähnliches noch in Staaten wie Indien, wo Näherinnen unsere Kleidung in kaputten und teilweise zusammenbrechenden Häusern nähen. Jedoch auch hier zählt im Endeffekt doch nur, wie effizient eine Arbeitskraft ist. Menschlicher Kapitalismus ist so eine Sache..
>>56901
>ko ma getrost auslassa, da steht nix intressantes
J-ja, zum Teil ist es eher langweilig. Las es halt selber auch nicht und dachte, da Klassiker und so ;__;
>Spanien oder in andern anarcho-bajuwaristischen Systemen
Weiß nicht, ob er sich dazu in dem Buch äußerte, aber dazu gibt es eigene Bücher oder für den Anfang einen netten Wikipedia-Artikel o-oder so..
>>56904
>Lüfterjungen
Würde dies nicht von mir behaupten. Finde viele Ideen davon recht gut, aber dies ist auch alles. Wollte nur versuchen Gegenargumente zu finden, da man anders doch nicht drüber nachdenken kann u-und so :>
U-und Se-sepp, magst du vielleicht nicht so stark Bayrisch schreiben. Verstehe es zum Teil nicht ;;
t. Nordluftschnapper
No.56922
>>56912
Du übertreibst es ein wenig mit dem Stottern...
No.56927
>>56912
>Würde hier abermals auf den historischen Kontext verweisen.
Da hast du zwar recht, aber das mit historischem Kontext ist so 1 Sache, weil diese absoluten Aussagen sind zum großen Teil seine Rechtfertigung für den anarcho-dingens und absolute Aussagen sollten absolute Gültigkeit haben, sonst verliert das ganze 1 Stück weit seine Daseinsberechtigung. Weil vorher hat er gesagt macht ist immer böse und dient nur der Unterdrückung und deswegen müssen wir die macht überwinden. Aber heute wissen wir, dass sie nicht nur böse ist, also warum sollten wir sie noch überwinden? Warum sollten die Inder den anarcho weg gehen und nicht den Schweden weg? Die einzigen 2 Gründe wären das mit der Freiheit oder das Argument, dass das anarcho System noch besser wäre. Das mit der Freiheit kann ich nicht beurteilen, weil es sehr abstrakt ist und ich dafür auch zu wenig über anarcho syndikalismus weiß, aber das 2. stimmt mMN nicht. Weil nimm zb Deutschland. Wie viele Mio Leute sind jetzt schon arbeitslos und geben sich mit dem bisserl h4 zufrieden? Und was wäre erst, wenn h4 so 2500 Euro monatlich wäre? Und dann wärst du immer noch in 1 leistungsgesellschaft, wo man fürs arbeiten auch wirklich mehr kriegt. Wie wäre das erst in 1 System wo Alle Alles haben? Wo ich dann sage ich kriege 2,5k und wenn ich 40h arbeite erhöht sich das Einkommen von allen um 0.1ct aka nix. Ganz ehrlich wer würde sich da noch die Mühe machen zu arbeiten? Also ich nicht. Natürlich würde dann das Einkommen aller sinken wenn weniger arbeiten, aber selbst wenn das Einkommen irgendwann bei 1000 ist und du dir denkst, dass ist mir Jetz zu wenig, kannst du es doch nicht beeinflussen, weil deine individuelle Arbeitskraft einfach keinen Unterschied macht bei > 80 Mio Menschen. Du könntest dir jeden tag den arsch aufreißen und würdest nicht 1 Cent mehr kriegen.
Jetzt könnte man natürlich hingehen und sagen, dass man das ganze feingranularer macht, also nicht alle haben alles in Deutschland sondern alle haben alles jeweils pro Dorf/Häuserblock, aber dann hat man halt andere Probleme, wie dass man Komplexe Produkte wie Flugzeuge oder energieversorgung (nur in Ballungsräumen) nicht bereitstellen kann. Auch wäre die Frage wie diese feingranularen Entitäten tauschen, weil das müssen sie sonst würden Leute in Städten einfach verhungern. Es gibt ja kein Staat mehr, der Geldpolitik betreibt und 1 Allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel bereitstellt. Reiner Tauschhandel aber ist ineffizient as fuark.
Man könnte also plakativ formuliert sagen: im Anarchismus hat jeder Alles, aber dieses Alles ist mMN weniger wie der realistisch erreichbare Lebensstandard in 1 leistungsgesellschaft.
Rechtschreibfehler wegen bandagierte Hand + Schlaufon
No.56928
>>56912
>-also nicht einseitige, sondern Abhängigkeit in Wechselwirkung
Dieser reine Tauschhandel ist ineffizient und es bleibt das Problem wie zb Katastrophenschutz. Den kann sich keine Kommune alleine leisten, aber irgendwie braucht man ihn trotzdem. Ein anderes Problem ist die Versorgung von behinderten. Also wenn zb die Mine einstürzt und die Hälfte der Kommune arbeitsunfähig wird, wie sichert man dann die Versorgung der ganzen Kommune? Oder wie schaut es mit ungleich verteilem Reichtum zwischen Kommunen aus? Oder was hindert 1 Kommune daran 1 andere zu beklauen?
>Las es halt selber auch nicht und dachte, da Klassiker und so ;__;
War kein diss Sondern mehr 1 Warnung an potenzielle Leser.
Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass du gestern recht hattest. Man braucht 1 sehr Positives Menschenbild, damit das klappt. Und das ist auch so 1 Widerspruch in dem Buch. Weil erst sagt er, die Menschen sind so schlecht und wollen immer alle unterdrücken und dafür sorgen dass sie mehr haben als die anderen und deswegen wird der Anarchismus nötig. Aber gleichzeitig müssen die Menschen total süß und lieb sein, damit der Anarchismus funktioniert.
Aber wenn die Menschen so böse sind, dass der Anarchismus nötig wird, dann kann er nicht funktionieren. Und wenn sie so gut sind, dass er funktionieren kann, dann ist er nicht nötig (#Deep).
Was mein Menschenbild angeht ich würde nicht sagen, dass menschen den drang haben andere auszubeuten. Aber ich würde sagen, dass sie faul sind und Trittbrettfahrer, wenn es geht. Sagt vielleicht einiges über mich selber aus.
No.56936
in diesem IDF: kc tiere und pseudodesperados
1 hint: dies sind k1 politischen betrachtungen sondern romantische verklärungen einer einstmals erhofften historie dessen letzte jüngerr in madrid starben; lies: dessen genaues gegenteil
No.56968
Links ist da, wo keiner mehr ist wenn rechts die Ampel grün ist
No.56982
>>56968
links ist da wo der daumen rechts ist hat mir opa glaube mal so erzählt.
keine gewährleistung.
No.57005
>>56780
Dann halt selbst-gespräche unter trottels;
http://www.mxks.de/files/phil/Benjamin.GeschichtsThesen.html
1 linker mit 1 kopf den er benutzt; in dem kl1 essay finden mehr kluge überlegungen über den marxismus et ceterer statt als in allen verkifften das=kapital=lesezirkeln europas zusammen
No.57013
Holy shit redtexting here is glorious.
No.57045
>>56772
>hat bereits mehrfach funktioniert
>Dort wurde dieser nur durch Militär und Krieg abgesetzt.
D.h er hat nicht funktioniert weil er zu schwach ist um länger als 3 Generationen zu bestehen was natürlicherweise als Generalprobe für jedweges System gesehen werden sollte, da eine Kultur die was taugt, ihre Schöpfer überstehen sollte.
(Das selbe gilt übrigens auch für den Nationalsozialismus der sich nach nur 15 Jahren als zu instabil und erwies.)
Sozialdemokratischer Liberalismus wie ihn die Grünen wollen ist theoretisch auch eine schöne Sache die tatsächlich funktioniert.
Aber eben auch nur für 2/3 Generationen da Muhammed und Pickelhaubensepp mehr Kinder machen und die Freiheit nutzen um selbige zu untergraben.
Pickelhaubensepp ist mir lieber da er mir wenigstens ähnlicher ist, geh mal in den Brennpunkt und erzähl irgendwelchen Kanacken von der Erdoganfront (die übrigens zahlreicher und meistens proletarischer als die Weißwürste von der Antifa sind) was von deinem Anarchismus, die lachen dich aus.
Drum bin ich bekennender Nationalist.
(Was ziemlich pessimistisch macht, da Deutschland am verrecken ist ;__; )
Eine linke Thematik die allerdigns noch nicht ganz für mich gestorben ist und speziell im deutschen Kontext diskussionswürdig erscheint, ist der Sozialismus.
Sofern ich das verstanden habe sind die Hauptstreitpunkte folgende.
Pros:
-Der Wunsch nach Gruppensolidarität.
-Potential aus der Unterschicht wird nicht vergeudet da es den Aufstieg leichter hat.
Cons:
-Käufliche Wähler und Degeneration zur faulen Gibmedatskultur.
-Sofern keine Ölquelle vorhanden ist, scheint das System kein Selbstläufer zu sein.
Es geht Konstant Geld verloren dass hauptsächlich durch kooperative Privatsmänner "gespendet" wird.
Dabei gibt es so viele Abstufungen die man noch als Sozialismus verstehen kann, dass es schwer fällt eine goldene Mitte zu finden die auch nachhaltig funktioniert und nicht schon nach 70 Jahren am verfallen ist.
Preußischer Sozialismus ist dabei im rechten Spektrum, der moderne Sozialstaat vll. in der Mitte und DDR Sozialismus hart links.
Welchen davon beführwortet ihr?
Mit welchen zeitgemäßen Modifikationen?
Wie übersteht er wenigstens 100 Jahre?
No.57047
>>57045
>Das selbe gilt übrigens auch für den Nationalsozialismus der sich nach nur 15 Jahren als zu instabil und erwies.
Was ist das denn? Es kann überhaupt keine Aussage über das System gemacht werden, da es bisher nur unter Konfliktsituationen (und damit meine ich nicht nur WKII) erprobt und gewaltsam durch äußere Kräfte durch ein anderes System ersetzt wurde.
Dem Rest des Beitrags würde ich allerdings größtenteils zustimmen bzw. sehe ich es ähnlich.
No.57048
>>57047
>Dem Rest des Beitrags würde ich allerdings größtenteils zustimmen
Aber wenn du mir zustimmst dass der katalanische Anarchismus unhaltbar ist, da er zu schwach ist um sich nach seiner Etablierung in der Gesellschaft gegenüber äußerer Aggression zu verteidigen, warum machst du dann für den Nationalsozialismus eine Ausnahme in der Hinsicht?
Dieser musste sich zwar auch erst durch Straßenkampf und Propagandaschlacht gegen Kommis und Demokraten durchsetzten, was für neue Ideologien mit Machtanspruch auch die Regel zu sein scheint aber Konfliktsituationen wie diese sind eigentlich immer gegeben, sofern dass zu ersetztende System nicht bereits am abnippeln ist.
Stell dir vor du hast einen neuen Gesellschaftsentwurf für Deutschland.
Natürlich wirst du ab nen bestimmten Punkt dafür auf die Barikaden müssen.
Man kann durchaus eine Aussage über NS Staat und Anarcholand treffen, da diese sich zumindestens etablieren konnten.
Im (mitunter provozierten) Wettstreit mit anderen Nationen zeigten sie schließlich Schwäche.
Zu sagen man könne keine Aussage treffen, solange ein System sich durch einen Konflikt etablieren muss, ist als ob man deutsche Demokratie nicht beurteilen dürfte, da während der Märzrevolution doch tatsächlich geschossen wurde.
Klar, einen Weltkrieg kann man durchaus als besonderen Umstand gelten lassen, der über die üblichen Hürden die ein Land zu erwarten hat weit hinaus geht, allerdings war der NS mit den Briten zusammen Hauptverursacher, es war also kein Konflikt der an sich nichts mit dem Eigenschaften und dem Verhalten des NS zu tun gehabt hätte.
No.57060
>>57045
>>57048
bist du historiker? ich finde es 1 bemerkenswert autistische methode die güte von pol. systemen an deren irl wirkkraft bzw -dauer abmessen zu wollen, ich sage man muss wenn es einem ernst ist schon von der theoretischen oder wenigstens strukturerellen seite her bewerten, sonst ist es gecheatet imho.
auch: sehr positivistisch zu sagen: 1 system hat sich in der ausführng bewährt es ist automatisch gut, die machbarkeit ist höchstens 1 kriteritum und bestimmt nicht das wichtigste, wenn die frage s1 soll: welches system/ideologie/politik ist gut und man annimmt, politik sei angewandte philosophie in optimalfall.
damit kann man sich bei 3/4 der punkte sparen darauf 1zugehen nur noch:
>-Potential aus der Unterschicht wird nicht vergeudet da es den Aufstieg leichter hat.
finde ich nicht, schlagwort: lumpenproletariat. es gibt immer eine relativ große gruppe asozialer, unpolitischer, aussätziger, desperados die gleichgültig, feindlich, destruktiv auf beinahe jedes denkbare system einwirken, das es gibt und die sogar von marx, engels, lenin, die grünen, die antifa verabscheut werden, lumpenproletariat kann der chrsitliche bettler sein, der koksende aktienhändler, der hooligan, der imageboardposter und so weiter blabla lange rede kurzer sinn: 1 system dass 1 so oder so geartete gleichheit als ziel oder ausgangspunkt nimmt ok hab k1 bock mehr m1 flow ist zu kc tires gerade
No.57061
File: 1448285341739.png (615,42 KB, 2000x1849, 2000:1849, 2000px-National_Guard_Bure….png)

Die einzigen Systeme die über längere Zeit funktionieren sind Faschismus und Monarchismus. Die harmonieren wunderbar mit der menschlichen Natur.
Der Rest ist Müll.
Wenn mir jetzt jemand mit Demokratie kommt der soll direkt die Fresse halten.
Das System das wir jetzt im Westen haben ist Oligarchischer Faschismus.
Ist halt so.
No.57062
>>57061
>Die einzigen Systeme die über längere Zeit funktionieren sind Faschismus und Monarchismus.
>Faschismus
Ne
>Monarchismus
Jap
>Das System das wir jetzt im Westen haben ist Oligarchischer Faschismus.
Haha, ne
>Ist halt so.
.....Ne
No.57065
>>57062
Doch
:^)
Faschismus ist so ziemlich weiterentwickelter Monarchismus.
Beweis mich falsch.
Kannst du nicht
No.57067
File: 1448298747845.jpg (143,86 KB, 640x461, 640:461, schlagt die kommunistische….jpg)

>>57065
ne, du ziehst dir hier thesen aus dem arsch, etwa der parlamentarische liberalismus sei in wirklichkeit oligarchischer faschismus und (deshalb) hätte der faschismus 1 ähnlich hohe haltbarkeitsdatum wie die monarchie, die mehr 1 diffusion der begriffe geschuldet sind als klaren gedanken (wenn ich 1 ratte 1 hirsch nenne dann sind ratten paarhufer oder was?)
sag mir erstmal woran du d1 begriffe festmachst bevor du hier rumlaberst.
faschismus, nationalsozialismus, kommunismus werden in 1 linie als moderne massenbewegungen definiert und ich würde sagen faschismus und nationalsozialismus eignen sich nur gut als antithesen zur bestehenden ordnung aber besitzen an sich schlechte status quo strukturen, sie gehören schon wie im prinzip auch kommunismus und sozialismus, liberalismus (als politisch gewordener kapitalismus, parlamentarisms et cetere zu den großen dekonstrukteuren des 19. jahrhunderts im gegensatz zu dem romantischen absolutismus des 18 jahrhunderts und sie alle im gegensatz zu tatsächlicher monarchie (die meist jahrhunderte anhält und nicht wie du obgenannten 1 fliegenschiss im verlauf der kulturen ist)
lektüre:
platon: politeia
voegelin: order and history
schmitt: staat bewegung volk
No.57072
>>57060
>ich finde es 1 bemerkenswert autistische Methode...
Warum?
Was nützt dir dein philosophisches Luftschloss wenn es an den Ambitionen deiner Nachbarn zerbricht?
>die Machbarkeit ist höchstens 1 Kriteritum
Aber klar, moralische Bewertung ist auch legitim, Kim's Kommiland mag zwar stabilisiert sein und hat seine Bauherren überlebt, ist aber grausam zu seinen Bewohnern und versorgt diese Mangelhaft wird also zurecht kritisiert und gehasst.
Aber es läuft und ist heute relevanter als Anarchismus.
Aber verdammt noch mal, du wirst doch wohl einsehen dass es doch trotz einer Fülle an Kriterien auch eine gewisse Hierachie bezüglich dieser herrscht.
Dabei ist Machbarkeit und Langzeitüberleben das höchste, da es deine Interessen materiell sichert.
1 so oder so geartete gleichheit als ziel oder ausgangspunkt nimmt ok hab k1 bock mehr m1 flow ist zu kc tires gerade
wat? >kein Bock
man merkts : )
>>57061
Wenn mir jetzt jemand mit Demokratie kommt...
Die Schweiz hat ihre schon seit über 100 Jahren und die antiken Athener haben ihre (Ständebasierte) Demokratie-wenn auch durch 1-2 Krisen unterbrochen- für etwa 200 Jahre erhalten können bis sie schließlich in einem Krieg den kürzeren gegen Makedonien zogen.
>Oligarchischer Faschismus
Mit dem F-Wort wird heute recht großzügig umgegangen. Ich bezweifle dass unser jetztiges System viel mit Mussolinis Ideen zu tun hat.
No.57073
>>57072
so viele Abers.
Ich sollte Probelesen vor dem Posten..
No.57074
>>57072
Athener Demokratie ist K1 echte Demokratie wegen K1 Wahlrecht für Sklaven und so tbh
No.57075
>>57072
>Dabei ist Machbarkeit und Langzeitüberleben das höchste, da es deine Interessen materiell sichert.
entschuldige aber im prinzip klingst du wie 1 langjähriger age of empires spieler deshalb auch "autistisch". was sind m1 interessen und wer bin _ich_? makiaveli maybe? ich glaube so kommen wir nicht zusammen ;-; crryyy
irl waren >machbarkeit und >langzeitüberleben aber nie ernsthaft in 1 überlegung eingebunden, würde ich meinen. übrigens ist "kim's kommiland", auch wenn es 1000 jahre bestünde noch k1 guter staat in dem sinne und der öster. ständestaat ist schlecht weil es ihn nur paar jahre gab und bei den pharaoen war alles tiptop und ein könig hat mal mist gebaut also ist monarchie blöd. das ist schon eine furchtbare ebene auf der man sich dann bewegt, nicht? soll man nicht staaten auch nach ihren ambitionen und nicht nur an ihrem scheitern beurteilen dürfen?
>Aber es läuft und ist heute relevanter als Anarchismus.
*+tatsächlich kommst du von der anderen seite: für dich manifestieren sich ideen nicht in 1 staat, sondern der fertige staat ergibt 1 idee die man gut oder schlecht finden kann, komische sache!**
also ist die monarchie die überlegene herrschaftsform; und jetzt? wie sehen d1 restaurationspläne aus? was ist die dazu passende, pls auch zeitgemäße staatsform? das reich? das imperium? der großraum? der staatenbund? et cetera? sind das nicht die tatsächlichen kindischen luftschlösser irgendwelcher halbwissen nerds die sich 1 auf alternative geschichte abwichsen?
die schwierigkeit wird nur die weitere kommunikation sein, weil in d1 geschichts und politikverständnis sich die kriterien sehr unterscheiden.
ich bin jedenfalls dagegen die historischen systeme (die sich freilich von deren konzeptionen stark unterscheiden) jetzt nacheinander nach d1 autistisch-utilitaristischen computerspielkriterien abzuklappern, aber ich wäre ganz froh wenn du dein erwähnte hierarchie der kriterien mal auflistest pls, thx.
No.57076
>>57074
Moderne Demokratie ist K1 echte Demokratie wegen K1 Wahlrecht für Kinder oder Affen und so tbh wird man sagen
No.57077
>>57076
Affen und Sklaven zu vergleichen ist kc Tier
No.57078
>>57077
Ist k1 Vergleich Alter. Aber wo macht man Halt? Warum sollten Sklaven Wahlrecht haben und Kinder keines? Die Sache mit dem Wahlrecht für Affen und deswegen hab ich sie erwähnt wurde vor ein paar Jahren von diesen Richard David PRecht Populärphilosophen aufgeworfen nämlich.
No.57082
>>57078
1 Kind wird später mal 1 erwachsener und kriegt dann 1 Wahlrecht. Aber 1 Sklave wird idr nie frei. Außerdem ist es für jeden gleich, dass er als Kind K1 Wahlrecht hat, während Sklaven nur mache Menschen sind. Und bei 1 Kind ist Gehirn noch nicht so ausgereift.
No.57089
>>57082
Ja richtig, man müsste sich noch fragen ob Wahlrecht an Intelligenz oder anderen Anforderungen geknüpft ist, wenn die Ausgereiftheit des Gehirns 1 Rolle spielt und wann 1 Gehirn dann ausgereift genug ist. Manche Kinder haben 1 höhere Intelligenz als manche Erwachsene blabliblub...
Aber darum geht es nicht, es geht darum wenn wir von unserer derzeitigen Demokratie aus anderen Demokratien 1 Demokratiedefizit bescheinigen, was sehr gerne auch gegen andere Länder heutzutage gemacht wird und sehr arrogant ist: wie demokratisch ist denn unsere Demokratie? Lebst du in 1 Bundesland mit Volksentscheiden? Warum hat die Schweiz eine direkte Demokratie? Darfst du entscheiden, welches Land wir als nächstes angreifen? Hast das Europaparlament genügend Wirkkraft und so weiter. Aus einer bestimmten Perspektive ist auch unsere Demokratie keine richtige, Demokratie ist auch eher als Spektrum zu betrachten nicht als entweder - oder Sache. (Langweiliges Thema aber, lieber zurück zu Staatendiskussion...)
No.57090
No.57103
>>57089
> darum geht es nicht, es geht darum wenn wir von unserer derzeitigen Demokratie aus anderen Demokratien 1 Demokratiedefizit bescheinigen, was sehr gerne auch gegen andere Länder heutzutage gemacht wird und sehr arrogant ist: wie demokratisch ist denn unsere Demokratie?
Das Argument ist lame, weil du kannst jeden scheiß so hinmodeln, dass er irgendwie ansatzweise demokratische Tendenzen zeigt und dann sagen es ist 1 Demokratie. Auch Nordkorea oder den NS Staat. 1 Demokratie sollte schon gewisse grundmerkmale erfüllen und 1 davon wäre laut mir die Herrschaft des gesamten Volkes mittels Wahlen oder Plebiszite. Im alten Athen war es die Herrschaft einer winzigen privilegierten Oberschicht. Man kann dann natürlich über den Grad und die Ausprägung von 1 Demokratie streiten. Es gibt Plebiszitäre Demokratien wie die Schweiz, repräsentative wie Deutschland oder lupenreine wie Russland. Aber die erfüllen alle 1 paar grundmerkmale.
No.57105
>>57103
Es fühlt sich an als würde man sich mit 1 Schulbuch unterhalten imho sry. Die herrschaft des volke setzt 1 defintion des "volkes" voraus, und die sklaven, meistens verbrecher und kriegsgefangene zählten nicht dazu. auch in schlandi dürfen geisteskranke und leute ohne deutsche staatsangehörogkeit nicht wählen. sklaverei ist natürlich 1 böse sache natürlich!!
>laut mir
Ja und da liegt auch schon das problem, es kann schon sein dass es sich für dich als modernen aufgeklärten durchpolitisierten Menschen so anfühlt als wäre die Athener Demokratie k1 aber innerhalb 1 diskussion der herrschaftsformen, also 1 r1 strukturellen betrachtung sind solche fühls fehl an platz. im prinzip reicht dafür schon platons defintion in der politeia aus https://de.wikipedia.org/wiki/Politeia#Staatsformen_und_Charaktertypen_.28B.C3.BCcher_VIII_und_IX.29 aber maybe kann man das gespräch um d1 kriterien erweitern, d.h. 1 staat muss nicht nur machbar sein und lange halten sondern auch s1 bürger achten und deren wünsche und neigungen gerecht werden (?) finde das grenzt heutzutage schon sehr an bedürfnisbefriedigung 1 so oder so geartetetn mehrheit, also 1 politisierte, angeglichene marktwirtschaft.
nordkorea und ns staat haben k1 demokratischen anteile tbh
man muss auch bei herrschaftsform berücksichtigen dass die heutige demokratie anscheinend nur zusammen mit kapitalistsicher geldwirtschaft (ökonomischer stil) aufwendung von maschinen und automaten (technischer stil) verwissenschaftlichung und säkulargesellschaft (mentaler stil) und halt pluralität und menschenrecht (politischer stil) - manchmal spricht man jemand ab 1 demokratie zu haben obwohl er nur not im weltbanksystem involviert ist, andersrum kann es aber auch zu verwechslungen kommen.
No.57107
>>57103
ah ok und fande witzig mit lupenrein
No.57110
>>57105
Kinder von Sklaven sind aber doch auch Sklaven, Gell? Und wenn du dann anfängst große Gruppen mehr oder weniger willkürlich auszuschließen dann könntest du auch sagen das staatsvolk sind nur die adligen, das staatsvolk ist nur die parteispitze oder das staatsvolk ist nur Kim Jong un tbh imho
No.57112
>>57110
Ok ich führe jeweils 5 Punkte an und du gehst auf 1/2 so halb 1 ich will lieber wieder mit dem Nordrein-Westfalen sprechen, tut mir leid
Übrigens habe ich den willkürlichen ausschluß schon bei der ersten antwort angesprochen ( auch die demokratie als spektrum: es gibt 1 grad an demokratie, der höher oder niedriger sein kann und nicht 1 sollbruchstelle sozusagen) und es gehört schon eine sehr verdrehte dialektik dazu dies bei 1. mal zu ignorieren und bei 2. als argument gegen mich umzudrehen. naja.
dann halte wenigstens die athener demokratie als prototyp in ehren, wenn du auch nur irgendein geschichtsverständnis kurz aufbringen kannst und entwicklungen absiehst: damals da haben die die konzeption der demokratie und anderer feiner sachen aufgeworfen auf denen die westliche welt heut _teilweise_ fußt. gleichermaßen kannst du sagen, der holzpflug sei nicht so effektiv wie der neue john deere
No.57116
>>57112
>ich will lieber wieder mit dem Nordrein-Westfalen sprechen, tut mir leid
Ok dann halt nicht
No.57119
>>57116
Ach du, wenn du dich mal aufraffen könntest auf 1 paar punkte wenigstens einzugehen müsstest du dich auch not beleidgt fühlen baby!!
>Und wenn du dann anfängst große Gruppen mehr oder weniger willkürlich auszuschließen dann könntest du auch sagen das staatsvolk sind nur die adligen, das staatsvolk ist nur die parteispitze oder das staatsvolk ist nur Kim Jong un tbh imho
Falsche prämisse schon imho, weil irgendwann ist im "volk" k1 volk mehr. es ist 1 der größten kritikpunkt der demokratie dass sie nur in 1 mehr oder weniger homogenen Volk funktionieren kann (also nicht in rassischem etc sinne, aber man muss sich zumindest über die fragen einig sein über die man sich streitet), eine partei der russen in finnland, eine baskische partei, die csu, 1 deutschtürkische bevölkerung die gar nicht wählt usw kann im besten fall emanzipatorische und kanalisieende effekte haben, im schlimmsten fall zerfickt die den kl1 gem1 nenner _die werte_ und den common sense oder wie man sagen mag, den die demokratie immer als antrieb braucht und der so häufig beschworen wird. deshalb darf 1 demokratischer staat auch k1 echte kommunistische oder monarchistische partei erlauben und deswegen ist 1 demokatrie die sklaven ausschließt immer noch näher an demokratie als an 1 diktatur, du bringst hier sentiments zum tragen die nicht hierher gehören. auch: war die schweiz k1 demokratie als sie das frauenwahlrecht noch nicht hatten in den 70ern?
No.57121
No.57127
>>57103
>Im alten Athen war es die Herrschaft einer winzigen privilegierten Oberschicht.
De facto orient sich die politische Willensbildungs auch in westlichen Demokratien viel mehr an den Präferenzen der sozio-ökonomischen Eliten als dem der breiten Masse, was die im Westen herrschenden Auflösungserscheinungen noch verstärkt.
No.57128
>>57127
Sehr hübscher Satz tbh
No.57692
>>56860
>>56859
>>56856
Alle Zivis Schreien GASSSSSS
No.57722
>>56761
>linke Theorie und Praxis
Linke PRAXIS ist ziemlich leicht erklärt: Verrat, Verrat und wieder Verrat.
(Und Wisser wissen auch, warum und wieso das gar nicht anders sein kann).
Praktischerweise gibt es aber beim Leftismus aber die Regel, dass man diese Verräter dann einfach als "sind/waren ja keine 'richtigen' Linken" umdefiniert.
Der Statistiker würde also konstatieren: Typisch für den Linken in/an der Macht ist, kein "richtiger" Linker zu sein.
t. Ex-PDS/Linkspartei-Stammwähler
No.57723
>>56761
>>56761
>linke Theorie und Praxis
Linke PRAXIS ist ziemlich leicht erklärt: Verrat, Verrat und wieder Verrat.
(Und Wisser wissen auch, warum und wieso das gar nicht anders sein kann).
Praktischerweise gibt es aber beim Leftismus aber die Regel, dass man diese Verräter dann einfach als "sind/waren ja keine 'richtigen' Linken" umdefiniert.
Der Statistiker würde also konstatieren: Typisch für den Linken in/an der Macht ist, kein "richtiger" Linker zu sein.
t. Ex-PDS/Linkspartei-Stammwähler