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/tinkerbell/ - Gnosis für Fortschreitende

› Souverän ist, wer über die Wellen des Raumes verfügt ‹

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 No.1[Reply]

Das ist das Brett zum Projekt, bislang gibt es noch einen IRC-Kanal und ein Wiki, und ich denke die idealiste Form wird sich finden und die jeweils anderen beiden automatisch ablösen.

IRC-Kanal: #mememagic auf irc.rizon.net

Wiki: https://github.com/mlkmlk/mememagic/wiki

TOR: oxwugzccvk3dk6tj.onion/tinkerbell

Ob z.b. Trips verboten oder vorgeschrieben sein sollen und alle anderen administrativen Sachen können also hier besprochen werden.

Moderation wird es aber keine geben.

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Post last edited at

 No.257

>>238

ja aber ein bisschem umständlicher halt – ich werds überleben

lg ölfröd ödel




 No.3[Reply]

Je est un autre - Rimbaud

Am weitesten gefasst könnte man sagen, hier wird eine Phänomenologie des Internets versucht. Leichter ist aber wie immer zu sagen, was es ist nicht sein soll:

Keine empiristische Beschreibung der technischen Vorraussetzungen, aber auch nicht die soziologische Beobachtung derer, die sie nutzen und nutzbar machen und genausowenig eine Synthese davon. Alles was bisher über das Internet gesagt wurde, war, wenn überhaupt, eine Ferndiagnose seiner Nutzer, eine soziologische Studie über seine Nutzer, eine Untersuchung von Content den die Nutzer verursachen, die _vor_ dem Bildschirm sitzen. Nicht über das Bewusstsein, das sich währendessen jenseits des Bildschirms im Internet bewegt.

Die Arbeit hat vielleicht mehr mit der eines Reiseschriftstellers oder Staatskundlers zu tun, als mit der eines Psychologen. Es soll die eine manifestartige Antwort des Internets auf die Unkenntnis und Xenophobie der alten Welt sein, die sich in dutzenden Büchern dieses Themas ausdrückt und sich so einer echten Auseinandersetzung erwehrt.

Der Geist muss demjenigen von Patrioten ähnlich sein, die für die Anerkunng seines sezionierten Staatsgebietes kämpfen. Oder dem Entdecker, der den Zuhausegebliebenen die Sitten ferner Gestade verständlich machen muss.

Zwei große Punkte sollen sein:

1) Das Internet ist nicht die reale Welt (sondern eine andere Welt)

2) Ich bin nicht ich im Internet (sondern ein anderer)

Tut mir leid, wenn alles so vage und esoterisch daherkommt, ich bin mir sicher das wird sich geben. Alles was man jetzt konkret festsetzt, macht es später eng und unkomfortabel für Änderungen, die sich aus der Entwicklung ergeben

9 posts and 1 image reply omitted. Click reply to view.

 No.86

>>84

Hier die umgekehrte Situation zum Fallbeispiel:

https://imgur.com/pmgblaP

>Teacher forgets projector is on, stalks student's Facebook profile

Der Ungehörige hierbei ist nicht das Stalken, es gehört doch zu den unmittelbarsten Funktionen von Facebook, sich Bilder anzusehen. Genauso könnte der Lehrer den Schülern vorwerfen ihn beim Stalken zu stalken.

Was die Konstellation (Schüler beobachten IRL Lehrer, der die Schüler im Internet beobachtet) erst interessant macht und das aufeinanderprellen der beiden Welten.




 No.201[Reply]

>1) Das Internet ist nicht die reale Welt (sondern eine andere Welt)

>2) Ich bin nicht ich im Internet (sondern ein anderer)

Zwar habe ich diese Sätze sehr lieb, aber ihre Konsequenzen kann ich noch nicht überblicken: Wenn wir von dieser Trennung ausgehen, was bedeutet das dann notwendigerweise für unser Verständnis, unser Weltbild? Wie gehen wir mit den zahlreichen Verschränkungen, Verbindungen zwischen Internet und Nicht-Internet um? Konkret ein Szenario, das mir im Kopf umgeht:

>Internet-Stalking

Ich will hier zwei grundlegende Arten unterscheiden, je nachdem, welche Richtung das Stalking nimmt: Entweder steht am Anfang die Begegnung im Weltlichen, die sich dann über eine Google- oder Facebooksuche in das Virtuelle verlagert. Oder aber am Anfang steht der Kontakt im Internet, von dem aus dann der Wunsch nach RL-Annäherung erwächst.

Man könnte sich (und ich würde mich gerne) lange darüber unterhalten, was da in den beiden Fällen genau passiert und wer da wem schlussendlich begegnet. Doch was gleich auffällt: Internet und reale Welt scheinen immer da zusammenzuwachsen, wo Anonymität im Internet nicht geachtet wird.

Hier scheint sich eine ganz andere Bewegung für die Ausgangsidee zu ergeben: Das scheinbar Beobachtete ist eigentlich die Forderung. Das, was postuliert wird, ist noch nicht Realität, soll es aber werden. Mememagic pur, nicht? Die Romantiker haben gesagt, eine Theorie des Romans müsse selbst ein Roman sein. Sagen wir analog etwa, dass die Theorie von Mememagic selbst Mememagic sein muss?

Opinions? Schreibts in die Kommis pls

24 posts and 3 image replies omitted. Click reply to view.

 No.284

>>282

Gut, die Auflösung ist dann, dass sich beide Welten gegenseitig rückkoppelnd kopieren. Bei jedem Kopiervorgang geht auf beiden Seiten ein wenig verloren bis beide Welten nur noch ein Brei von "YOUR AD HERE"-Anzeigen und einander trollenden Trollen sind. Erkennt die wahre, unerbittliche Natur der Mem-Magie.

t. bittervet


 No.285

File: 1458683848116-0.jpg (2.14 MB, 2592x1936, 162:121, IMG_1348.JPG)

File: 1458683848117-1.jpg (1.55 MB, 2592x1936, 162:121, IMG_1349.JPG)

Ich weiß nicht, tut mir leid, wenn es nicht gut dazupasst, aber dieses Bild im Hotelzimmer erzeugt großes Unwohlsein bei mir.

Ein Bild von dem Modell einer Stadt. Man sieht es an mit dem Gefühl, diese Stadt müss(t)e es irgendwo irgendwann mal gegeben haben.


 No.287

>>285

würde vor dem Schlafengehen abhängen und verkehrt an die Wand lehnen tbh


 No.288

>>287

Würde ich, aber hab Angst vor dem was dahinter ist ;___;

Es ist, habe ich gehört, ein IRL-Life-Mem etwas hinter Hotelbildern zu hinterlassen


 No.289

File: 1458684353552.jpg (Spoiler Image, 20.36 KB, 640x320, 2:1, zero.jpg)

>>284

Sehr gut!

Ein bisschen wie hier

>>286




 No.270[Reply]

Besteht Interessa an einem Filmabend zeitnah?

Vorschläge des Datums, des Orts und der Filme dann bitte hier hinein.

 No.271

File: 1458596474551.jpg (8.08 KB, 145x215, 29:43, 0070904_145_215.jpg)

Meine Ideen sind u.a.:

https://letterboxd.com/film/world-on-a-wire/

Welt am Draht von Fassbinder, eine Literaturverfilmung von 1973, die laut Wikipedia sehr viel mit Simulacren und so zu tun hat.

https://letterboxd.com/film/transcendence/

>Ich kann mich noch vage erinnern, dass Jonny Depp sich in 1 Computer einspeist und dann so mächtig wird, dass er die reale Welt verändern kann, via Internet.

https://letterboxd.com/film/her/

https://letterboxd.com/film/world-of-tomorrow/


 No.286




 No.38[Reply]

Alles was irgendwie interessant sein könnte hier herein

39 posts and 7 image replies omitted. Click reply to view.

 No.240


 No.261


 No.267

Noch ein relevanter Film:

https://letterboxd.com/film/transcendence/

Ich kann mich noch vage erinnern, dass Jonny Depp sich in 1 Computer einspeist und dann so mächtig wird, dass er die reale Welt verändern kann, via Internet.


 No.279

Werner Zillig - Die Rekonstruktion (WDR 1986) / Science Fiction Hörspiel

https://www.youtube.com/watch?v=uv6VHZq_hPM


 No.283

File: 1458682961930.jpg (4.21 KB, 225x225, 1:1, download (1).jpg)




 No.12[Reply]

Beinahe Selbsterklärend.

“Meme Magic” is a slang term used to describe the hypothetical power of sorcery and voodoo supposedly derived from certain internet memes that can transcend the realm of cyberspace and result in real life consequences. Since its coinage on the imageboard 8chan, the fictitious concept has gained popularity on 4chan’s /pol/ (politically incorrect) board and been heavily associated with several in-jokes and shitposting fads on the site, including Ebola-chan, Baneposting and Donald Trump.

http://knowyourmeme.com/memes/meme-magic

3 posts and 1 image reply omitted. Click reply to view.

 No.133

File: 1458123664771.jpg (Spoiler Image, 542.61 KB, 1920x1440, 4:3, 1454639820493.jpg)

>>>/bmw/5251

>>>/magick/32

https://archive.4plebs.org/pol/thread/65818635

https://archive.4plebs.org/pol/thread/65811247/

Da steht schon viel drin. Es lohnt sich schon die Bretter nach guten PDFs und Quellen zu durchforsten, dann spart man sich vielleicht doppelte Arbeit.


 No.144

http://www.politicalbeauty.de/kindertransporte.html

Hier ein Versuch mememagic zu instrumentalisieren. Ziemlich interessant!

>Im Internet in ihrem [Schwesig] Namen perfekte organisierte Hilfsaktion um 55.000 syrische Flüchtlinskinder nach Deutschland zu holen […] das Dumme nur, das ist garnicht von ihr - der Hilfsappell ein Fake von Aktivisten. Ihr Ziel: aus der Fälschung solle Wirklichkeit werden


 No.176

>>12

>The earliest uses of the term can be tracked to March 2015, when the Germanwings Flight 9525 crashed while en route to Düsseldorf, Germany and several online communities started drawing parallels with the memorable plane scene from The Dark Knight Rises.

Was ist wenn Andy Lubitz sich der Prophezeiung bewusst war und sie wahrgemacht hat?

Wäre es dann noch mememagic?

Hat Lubitch gelauert?


 No.193

Ich würde mememagic alles nennen, was die Grenzen der digitalen Welt überschreitet und wahrnehmbaren impact auf die reale Welt hat.


 No.273

File: 1458603662218.jpg (56.06 KB, 1264x252, 316:63, Wl3mTt7.jpg)




 No.106[Reply]

>Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde

In der Philosphie ist schon lange ein toter Punkt erreicht, wenn man glaubt, dass alle Betrachtung von Standpunkt abhängig ist. Mit dem Nihilismus wurde der auf eindimensionaler Ebene letztgültige (d.h. theologische) Standpunkt erklommen: die Sackgasse.

Durch das Internet, oder das Internet in potentia, oder das ideale Internet bekommt die Betrachtung der Welt einen neuen Standpunkt hinzu, bzw zwei:

1) Eine Metasicht auf die Welt als eine Option(die seit der Moderne als alternativlos galt)

2) Eine Sicht auf die neue Welt

Womit man mit 2) wieder am Anfang ist. Im Lichte der neuen Welt - und _auf_ die neue Welt muss die gesamte Ideengeschichte nocheinmal neu angewendet werden.

Jenseits der Kosmologie (die in diesem Falle rein technisch ist) kann mit Platon begonnen werden, mit dem Höhlenngleichnis, der Ideenwelt, dem Idealismus.

Let's try

1 post omitted. Click reply to view.

 No.140

>>139

>das Internet ist daher ein Ozean für uns, in dem wir vielleicht schwimmen können, aber nicht leben.

Ich denke, dieser Anspruch ist ein zu hoher. Der buddhistische Mönch, der Traumtänzer oder der Heroinjukie; keiner der aufgezählten hatte zu keiner zeit soviel Möglichkeit, so eine Fülle an Dimension(en) an der metaphysischen Partizipationen als der Freilaurer. Zum Essen und zum Kacken geht man IRL. Das ist klar. Aber konnte der Mönch in seinen kühnsten Träumen denn mit den anderen Meditierenden kommunizieren?

Da ist mehr Potential, denke ich, vorhanden, als man denkt.


 No.141

>>106

>>139

>>140

https://en.wikipedia.org/wiki/Ultramontanism

Man möchte an Link relatiert denken sofort.


 No.143

>>139

> das Internet ist daher ein Ozean für uns, in dem wir vielleicht schwimmen können, aber nicht leben.

https://en.wikipedia.org/wiki/Aquatic_ape_hypothesis

(≖⁀≖ )


 No.230

Ich versuche mich ein bisschen in scholastischen Dualismus einzulesen und reportiere dann ein.

These: Wie sich im mittelalterlichen Denken der Leib zur Seele verhält er ist des ewigen Dinges zeitliches Heim so steht die reale Welt zum Internet.


 No.269

File: 1458595840092.jpg (11.94 KB, 236x163, 236:163, ac1a0cf75daea1f13dfce08b83….jpg)

https://en.wikipedia.org/wiki/Simulacra_and_Simulation

Relevant von Poststrukturalismus her.




File: 1458557792285.jpg (Spoiler Image, 180.75 KB, 1127x1050, 161:150, brb.jpg)

 No.225[Reply]

Können wir über Waifus reden, und wann sie endlich real werden?

6 posts and 1 image reply omitted. Click reply to view.

 No.258

>>256

Dazu: http://www.i-programmer.info/news/105-artificial-intelligence/7985-a-worms-mind-in-a-lego-body.html

Wir können uns streiten, ob der Wurm der Wurm ist, aber wir würden nicht auf die Idee kommen, von ihm komplexe Denkfiguren zu erwarten.


 No.260

>>256

Es scheint wohl so, als hätten wir doch die selbe Ausgangslage und Sicht auf die Dinge.

Meine Frage war nur, ob denn eine Waifu-KI, oder hier jetzt Ayu-KI, so entwickelt werden darf, dass sie dazulernt, da dies stückweise die optimale Waifu zerstört. Oder würdest du gerne als kawaiies Animemädchen bei einem fetten Versager wohnen wollen? Mir ging es um die Abgrenzung zwischen einer General Purpose-KI und einer Waifu-KI.

Auch finde ich den Unterschied zwischen dem Schach- und Ayu-Computer nicht gerade gelungen. Googles Go-Computer, welcher letztens den Go-Weltmeister besiegte, war auch quasi eine KI, welche auf Go ausgelegt war. Diese spielte nicht nur Go, sondern war das Spiel.


 No.262

>>260

Ok, check ich. Im Bestfall (also je nach Szenario) wäre man dann aber kein fetter Versager, sondern was man eben gern wäre; und Ayus wären auch genügend vorhanden.

Inwiefern man diese Intelligenz dann kalibriert ist vielleicht nur Geschmacks- oder Ermessenssache.

Mit der Schachsache wollte ich auf einen anderen Unterschied hinaus: er hat kein Bewusstsein, er weiß nicht, daß er spielt. Gemeinsam hat er aber dem Ayu-Computer, dass er nicht nicht spielen kann, sozusagen, 1 Lack von Selbstflektion und damit von Entscheidungsfreiheit.


 No.264

File: 1458588145287.png (88.34 KB, 336x365, 336:365, 1451178822116.png)

>>256

Die Frage ist vielleicht, ob der Mensch der einzige Maßstab für künstliche Intelligenz sein muss. Potentiell könnte eine KI auch mehr, oder je nachdem auch anderes leisten.

>>260

>Mir ging es um die Abgrenzung zwischen einer General Purpose-KI und einer Waifu-KI.

Ich bin bereit für custom made KIs :3


 No.266

>>256 (You)

Wittgenstein so:

''Nun ist das aber ganz so, wie wenn man sagt, eine Maschine kann nicht denken, oder kann keine Schmerzen haben. Aber im Satz “ich habe Schmerzen” bezeichnet ‘ich’ keinen Körper also auch keine Maschine. Und hier kommt es darauf an, was man darunter versteht “Schmerzen zu haben”.| Hier kommt es drauf an, wie der Ausdruck “Schmerzen haben” angewandt wird.

Es ist klar, daß ich mir eine Maschine denken kann, die sich genau so benimmt (in allen Details), wie ein Mensch der Schmerzen hat. Oder vielmehr: ich kann den Andern eine Maschine nennen, die Schmerzen hat, d.h.: den andern Körper . Und ebenso, natürlich, meinen Körper. Dagegen hat das Phänomen der Schmerzen, wie es auftritt, wenn ‘ich Schmerzen habe’, mit meinem Körper, d.h. mit … den Erfahrungen, die ich als Existenz meines Körpers zusammenfasse, gar nichts zu tun. (Ich kann Zahnschmerzen haben ohne Zähne.) Und hier hat nun die Maschine gar keinen Platz. — Es ist klar, die Maschine kann nur einen physikalischen Körper ersetzen. Und in dem Sinne, wie man von einem solchen sagen kann, er “habe” Schmerzen, kann man es auch von einer Maschine sagen. Oder wieder, die Körper , von denen wir sagen, sie hätten Schmerzen, können wir mit Maschinen vergleichen, und auch Maschinen nennen.''




 No.44[Reply]

Konkrete Projekt-Idee: Ein Zine wäre eine gute Sache.

Nicht nur gibt es einem eine gute Entschuldigung tatsächlich etwas zu tun, sondern am Ende kommt sogar etwas hoffentlich kulturell Wert-Volles heraus. Auch hier wäre der Fokus natürlich nicht das Sezieren des Internets in allen möglichen Disziplinen, sondern viel mehr ein spielerisches Erforschen des Raumes, und seine Grenzen – so dass dem Leser der Geiste des Internets als Gegen-Welt, und seinen Erkundern als rein metaphysischen Wesen nahe gebracht wird. Also; mehr Propaganda als Analytik!

Besteht Interesse?

27 posts and 7 image replies omitted. Click reply to view.

 No.228


 No.229

File: 1458558606775.png (Spoiler Image, 200.77 KB, 236x711, 236:711, Screenshot_2016-03-21_12-0….png)

Eh~


 No.247

>>229

Top, danke!


 No.251

>>44

Würde mich sehr für einen Blog aussprechen tbh. (Die gesammelten Beiträge in einem Zine zusammenfassen, könnte man ja immer noch.) Zum einen erscheint es mir internetiger zu sein, zum anderen sehe ich große Vorteile für das Projekt insgesamt.


 No.259

>>251

Heh, wir haben IRC, Board und Wiki als Arbeitsplattformen und Site, Blog, Zine als Distributionsplattformen, wir müssen uns vielleicht garnicht entscheiden~




 No.160[Reply]

https://log.panel.moe/rizon/%23mememagic

Zur besseren Verknüpfung und damit uns alles erhalten bleibt, sind unter obiger Adresse nun die Logs des IRC-Kanals (#mememagic @ rizon) öffentlich.

Der Faden kann gern zum Pasten und zur Diskussion interessanter Passagen benutzt werden.

11 posts and 3 image replies omitted. Click reply to view.

 No.212

>>207

Ich finde es aber nicht schlimm, hält unkundige Leute ab, unsere logs zu lesen :>


 No.214

>>212

h-heh

eher sollten sich die Leute shamen, welche automatisiert all ihre URLs an Google senden. *tinfoilhead-tip*


 No.216

File: 1458510028415.jpg (62.27 KB, 960x960, 1:1, aaaaa.jpg)


 No.217

>>216

Da ist ja wer ziemlich am offshown been.


 No.254

File: 1458581468841.png (59.16 KB, 1600x883, 1600:883, Screenshot_2016-03-21_18-2….png)

Flat wie 1 Loli




File: 1457991209202.jpg (6.7 KB, 332x152, 83:38, images.jpg)

 No.59[Reply]

Das derzeitige Wiki (https://github.com/mlkmlk/mememagic/wiki) lässt, was Struktur und Inhalt angeht, sehr zu wünschen übrig.

Alles Wikirelatierte also hier hinein.

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 No.124

>>122

Vielleicht sollte man dann von irc und brett aus auf dem Wiki posten können? :3


 No.125

>>124

Stelle mir das kompliziert vor– wie soll man zum Beispiel eine Seite komfortabel per IRC oder Board bearbeiten? Glaube das geht aus UX-Perspektive nicht wirklich. Wenn du eine Idee dazu hast, dann gerne, aber ich hab keine!


 No.130

>>125

War nur Spaß.

Am besten wir sehen, wie das mit dem Wiki wird und warten ab, was sich dann als am Praktikabelsten herausstellt.


 No.131

>>87

> Find ich OK, müsste dann noch ein Weg einbauen anonym(?) zu editieren.

Es muss keine richtige Anonymität sein, es soll nur nicht gleich ersichtlich sein, wer was editiert hat.

>Kann ich machen, falls Interesse besteht.

Ja, besteht. :3


 No.226

Gibt es Neuigkeiten?




File: 1458310922931.jpg (120.99 KB, 736x1012, 8:11, 1ac059bd55308e672a2fc21a54….jpg)

 No.169[Reply]

Postet mehr Snufkin.

 No.173

Kein Problem ( •ᴗ•)


 No.195

>>169

Für was steht der?




 No.82[Reply]

Wieviel Leute verträgt so ein Projekt? Wie diskret/geheim soll das hier sein?

Man möchte nicht unbedingt meinen, dass mehr Kontributoren ein Nachteil sind (zumindest auf dem Brett)

Aber bin trotzdem dagegen das Brett breitflächig zu bewerben - lieber die paar Personen, die gut hineinpassen würden, den Link hierher zukommen lassen.

 No.116

Sind Mondsrpachle erlaubt?


 No.138

File: 1458152213553.jpg (306.75 KB, 630x647, 630:647, 1431232619516.jpg)

Büchse der Pandora:

[ ] zu

[ x ] geöffnet

https://www.krautchan.net/l/thread-24263.html




File: 1457921192032.jpg (72.04 KB, 219x292, 3:4, 000239.big.jpg)

 No.15[Reply]

Anlass zu dem Projekt, ich versuche ein PDF aufzutreiben oder scanne es ein in Bälde.

Klappentext:

Die digitale Vernetzung bringt einen Paradigmenwechsel mit sich, der in seiner Konsequenz genauso weitreichend ist wie der Buchdruck. Sie hat Konsequenzen bis in die Tiefenstruktur des Denkens, der Empfindung und des Habitus. So brauchten wir heute eine digitale Anthropologie, eine digitale Ethik oder Politologie. Die digitale Kommunikationsrevolution führt vor allem zur Erosion des öffentlichen Raumes, in den früher Informationen hinausgetragen und in dem Informationen auch erworben wurden. Informationen werden im privaten Raum produziert und ins Private kommuniziert. Diese Veränderung des Informationsflusses hat Konsequenzen in vielen Lebensbereichen, auch im Politischen.

http://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/im-schwarm.html

3 posts omitted. Click reply to view.

 No.29

>>27

>>28

Das ist richtig und nicht richtig (besser: noch richtig). Es kann nur gelten, solange der Shitstorm seine Wirkkraft bis in die reale Welt seines Opfers hinein entfalten kann (und wir müssen mittlerweile auf eine klare Trennung der Orte der realen und der virtuellen Welt bestehen, die noch nicht klar genug beschrieben ist*). Dafür kann es zwei Gründe geben:

1) Der Shitstorm selbst manifestiert sich in der realen Welt (z.B.: wenn die herkömmlichen Medien durch eine Berichterstattung als Medium zwischen den Welten fungieren) 2) Der Shitstorm hat Auswirkungen auf Teilnehmer der realen Welt (z.B.: ist denkbar, dass sich Menschen zur Verschärfung zu realer Gewalt hinreißen lassen) 3) Der Shitstorm hat Auswirkungen auf das Opfer des Shitstorms in der realen Welt (Das ist die plausibelste Erklärung, Person X verwechselt seine Person mit ihrer Persona im Internet, die Ziel des Shitstorms ist.)

Wie man im Traum physischen und psychischen Schaden, also im Schlaf psychischen und seelischen Schaden nehmen kann, der vielleicht auch noch im Wachzustand nachwirkt, wie man im Internet angegriffen wirden, so kann man man ja nur im Traum und nicht im Schlaf angegriffen werden. Was mir im Traum und im Internet widerfährt, dafür kann ich keine Person des echten Lebens haftbar machen. Im Traum und im Internet kann mich kein lebendiger Mensch verletzen, nur sein virtueller Stellvertreter


 No.83

Stürme richten sich nicht auf eine Person, Stürme entladen sich.

Wenn tausend oder zehntausend User gleichzeitig auf einen Post (Aktion) mit einer Antwort (Reaktion) reagieren, scheint das zuerst nur für den Verfasser des Posts wie ein shitstorm, der jeweils Antwortende empfindet es zuerst als Zwiegespräch.

Wenn im Internet gilt, was auf Imageboards gilt, dass ein Post möglichst viele Reaktionen generieren soll, dann ist ein Shitstorm nur zuviel des Glücks.


 No.126

NOMOS DER ERDE (Byung-Chul Han s.67)

Im Zuge des Digital Turn verlassen wir endgütlig die Erde, die terrane Ordnung. Werden wir dadurch befreit von der Schwere und Unberechenbarkeit der Erde? Würde die digitale Schwerelosigkeit und Fluidität nicht vielmehr in eine Haltlosigkeit stürzen? Heidegger war der letzte große Verfechter der terranen Ordnung. Seine "Erde" lässt "jede nur rechnerische Zudringlichkeit in eine Zerstörung umschlagen". Die digitale Ordnung totalisiert gerade das Rechnerische oder das Additive. Die terrane Ordnung ruht auf festem Fundament. […] Die digitale Ordnung verabschiedet den Nomos der Erde endgütlig . Carl Schmitt lobt die Erde vor allem aufgrund ihrer Festigkeit, die klare Abgrenzungen und Unterscheidungen zulässt. Die terrane Ordnung besteht aus Mauern, Grenzen und Festungen. Auch der feste "Charakter", der dem flexiblen Homo digitalis gänzlich abgeht, gehört zur terranen Ordnung. Das digitale Medium gleicht dagegen jenem "Meer", in das sich "keine festen Linien eingraben" lassen. Es lässt "keinen Charakter in der ursprünglichen Bedeutung des Wortes Charakter" zu, "das von dem griechischen Wort diarassein, eingraben, einritzen, einprägen kommt".


 No.127

>>126

In dem Absatz gibt es ein paar Interessantheiten imho:

1) Han wiegt die beiden Welten in einem Vergleich (im Endeffekt scheint es Geschmacksache zu sein, welche man vorzieht, der Kulturpessimismus ist stark in ihm) aber man denkt, für Han gibt es nur ein Entweder - Oder, oder sogar noch weniger, er müsste sich einfach damit abfinden bald vom "homo digitalis" abgelöst zu werden. Dass beide Welten parallel existieren könne, und endlich die verschärfte Trennung eintreten kann, das fällt ihm nicht ein.

Für Han muss es ein schreckliches Gefühl sein, mitanzusehen wie das Digitale an manchen Stellen in seine alte Welt hineinragt, das gilt aber andersrum genauso.

2) Ich finde es gelingt ihm nicht so sehr Schmitt hier für seine Zwecke zu vereinnahmen. Wenn man hier schaut: https://de.wikipedia.org/wiki/Nomos_(Carl_Schmitt) sieht man schnell, dass Schmitt weniger eine Beschaffenheit der Welt beschrieb, sondern eine Ordnung in der Welt. Dass diese Ordnung nicht zwangsläufig in anderen Welten (Traumwelt, Mars, Cyberspace, bei Schmitt: internationale Gewässer) gilt ist überhaupt nicht zu beklagen, sondern das normalste "von der Welt". Schließlich braucht jede Ordnung eine Legitimität und Kosmologie aus der sie sich ihr Recht nimmt, das ändere wäre unkonsequent und künstlich.


 No.137

>>126

Carl Schmitt beschreibt in Land und Meer, wie das Meer durch die verbesserte Technik (Schifffahrt, Walfang, Kanonen) die Mächteverhältnisse verkehrte. Am Ende ein Ausblick, wo er sich Gedanken macht, ob als nächstes Element die Luft kommt, schwenkt dann aber zu Feuer (=Elektrizität).

Ich frage mich ob Han, der das offensichtlich gelesen hat, den hellsichtigen Charakter und die viel passendere Interpretation nur ignoriert hat, um seinen Punkt zu festigen. Das ist ja schon fast absichtliche Fehlinterpretation.




 No.89[Reply]

Fast ein Gegenentwurf zu Byung-Chul Hans "Im Schwarm" ist das Facebookbuch (Han meint ja auch eigentlich nur Facebook wenn er "das Digitale" sagt.) von Pschera. Das versuche ich auch zeitnah aufzutreiben, man kann aber sich schon durch seinen Blog klicken, da steht auch viel interessantes schon.

http://www.amazon.de/800-Millionen-Apologie-sozialen-Medien/dp/388221578X

Z.B.:

Facebook ist keine Wüste Gobi der Liebe, sondern eine unendliche Vernetzung digitaler Stammtische. Auf der Pinnwand von Facebook handeln und sprechen wir coram publico

– das heißt: in aller Öffentlichkeit. Die Freigabe der eigenen Privatsphäre ist ein Akt der Selbstreflexion als soziales Wesen. Der Raum der Kommunikation ist transparent. Kritik und Lob müssen öffentlich ertragen und geteilt werden. So entsteht – und das ist das Schöne: in jeder Zelle anders! – eine neue soziale Mitte, ein auratischer Liebespol.

http://800millionen.de/das-netzwerk-der-liebe



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