>Gib mir einen Punkt, wo ich hintreten kann, und ich bewege die Erde
In der Philosphie ist schon lange ein toter Punkt erreicht, wenn man glaubt, dass alle Betrachtung von Standpunkt abhängig ist. Mit dem Nihilismus wurde der auf eindimensionaler Ebene letztgültige (d.h. theologische) Standpunkt erklommen: die Sackgasse.
Durch das Internet, oder das Internet in potentia, oder das ideale Internet bekommt die Betrachtung der Welt einen neuen Standpunkt hinzu, bzw zwei:
1) Eine Metasicht auf die Welt als eine Option(die seit der Moderne als alternativlos galt)
2) Eine Sicht auf die neue Welt
Womit man mit 2) wieder am Anfang ist. Im Lichte der neuen Welt - und _auf_ die neue Welt muss die gesamte Ideengeschichte nocheinmal neu angewendet werden.
Jenseits der Kosmologie (die in diesem Falle rein technisch ist) kann mit Platon begonnen werden, mit dem Höhlenngleichnis, der Ideenwelt, dem Idealismus.
Let's try