http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/gastbeitrag-im-schwarm-11912458.html
(Aber ist noch schwächer als das Buch)
Er prescht einfach so vor und vergisst imho das wichtigste: Aufschluss darüber zu geben, was er für das Digitale, das Internet hält. Ich würde Facebook garnicht zum Internet zählen, es ist doch mehr eine Fortführung des Analogen mit digitalen Mitteln.
-Realnamen (benötigte Personalausweiskopie bei suspektem Profil)
-Realfreundeskreise (kennst du diese Person im echten Leben?)
-jeder ist Berichterstatter seiner analogen Welt (was machst du gerade?)
Facebook ist eine Enklave der alten Welt.
>Die digitale Kommunikationsrevolution führt vor allem zur Erosion des öffentlichen Raumes, in den früher Informationen hinausgetragen und in dem Informationen auch erworben wurden.
Ich glaube nicht, dass den öffentlichen Raum einmal gab, von dem er spricht. Er sagt auch nicht, was daran von Vorteil sein soll.
>Heute werden Informationen im privaten Raum produziert und ins Private kommuniziert. Diese Veränderung des Informationsflusses hat Konsequenzen in vielen Lebensbereichen, auch im Politischen. Die Shitstorms ergießen sich in die Leere des öffentlichen Raumes.
Das kann man vielleicht aus der Facebook-Warte aus meinen, aber müsste es nicht einfach mehr und vielschichtigere öffentliche Räume geben im Digitalen? Was ist der große Unterschied zwischen einem Marktplatz und einer Telegramgruppe?